Der Situation in der Ukraine stehen wir hilflos gegenüber. Aber für die Geflüchteten können wir etwas tun, und zwar bald auch direkt hier vor Ort. Der Helferkreis:
“Aufgrund der Kriegs- und Flüchtlingssituation in der Ukraine sind die Gemeinden aufgefordert, sich auf die Ankunft und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine vorzubereiten.
Der Asylhelferkreis Berg wird auf jeden Fall bei der Begleitung der Geflüchteten unterstützen und bittet dabei um Ihre Hilfe.

WOHNRAUM:  Am dringendsten werden derzeit Unterkünfte gesucht! Wer für eine Mindestdauer von drei Monaten Zimmer oder Appartements zu vergeben hat, meldet sich bitte direkt beim Landratsamt Starnberg, das die Verteilung koordiniert: ukraine-hilfe@lra-starnberg.de. Wenn Sie Geflüchtete aufnehmen, wird der Helferkreis Sie gerne unterstützen!

PATEN:  Wir brauchen Helfer, die auch gerne eine Patenschaft übernehmen können, für persönliche Begleitung und Unterstützung von ukrainischen Einzelpersonen oder Familien – gerade in der ersten Orientierungsphase.

DOLMETSCHER:  Wir suchen auch Übersetzungsunterstützung „Ukrainisch – Deutsch“, da vermutlich nicht alle Geflüchteten Englisch sprechen.

SPENDEN:  Ihre Geldspende an den Asyl-Helferkreis kommt der Unterstützung aller Gäste zugute. Von Sachspenden bitten wir derzeit abzusehen (später rufen wir diese gern gezielt ab, wenn wir wissen, was gebraucht wird). Unsere Kontonummer:  Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg, IBAN: DE11 7009 3200 0004 7129 86, BIC: GENODEF1STH, Verwendungszweck: Asylhelferkreis – bitte unbedingt angeben! Vielen Dank!”

Kontakt und weitere Infos unter kontakt@asyl-in-berg.de

Der Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine macht uns bestürzt und fassungslos. Wir sind in Gedanken bei den Ukrainern und Ukrainerinnen.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen ist es für uns nicht vorstellbar, mit Freunden und Spaß unseren Politischen Aschermittwoch (wenn auch nur online) zu begehen und deshalb wird die Veranstaltung abgesagt.

Statt dessen rufen wir dazu auf, sich mit der BayernSPD an einer gemeinsamen Friedensdemo am Mittwoch, 2. März 2022, um 18.00 Uhr auf dem Königsplatz in München zu beteiligen. „Frieden in Europa, Solidarität mit der Ukraine!“

Lasst uns ein gemeinsames und geschlossenes Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Solidarität mit der Ukraine setzen!


So schön wie auf diesem Bild vor zwei Jahren wird er auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden können. Aber online haben wir ein interessantes Programm zusammengestellt für den 2. März um 18:30

Wir erwarten unsere Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge, die bereits zweimal im Hohen Hause bewiesen hat, wie Reden unterhaltsam und pointiert gehalten werden können. Mit dabei hat sie eine junge Truppe von Poetry-Slammer:innen, die auch wissen, wie man einen Saal (in unserem Fall: die Leitungen) zum Kochen bringen kann. Den musikalischen Teil übernimmt der allseits bekannte Claus Angerbauer mit Gitarre und Louis-Armstrong-Stimme.
Gemütlich vom Sofa aus mit einem realen Glas Bier in der Hand und einem Saibling auf dem Teller vor sich, kann man sich unter folgenden Link einwählen:
https://us06web.zoom.us/j/89904053139?pwd=blpWQTBQY0QrL3ZaL2gvY3pvN09Kdz09
alternativ: Webinar-ID: 899 0405 3139 Kenncode: 480666.

Viel Vergnügen!

Herzlichen Glückwunsch , Frank-Walter Steinmeier! Das Bild zeigt die Gemeinderätin Sissi Fuchsenberger im Gespräch mit dem damaligen Außenminister und heutigen Bundespräsidenten während der 150 Jahrfeier der SPD 2013 in Berlin.

In den folgenden Jahren werden Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen in der BRD deutlich mehr zu sagen haben, die Gesellschaft gerechter und das Leben vieler Menschen erträglicher machen können. Verena Bentele als Vorsitzende des vdk, Yasmin Fahimi als Chefin des DGB, Andrea Nahles leitet die Arbeitsagentur, Olaf Scholz ist der Kanzler und Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident wiedergewählt. Und mit Carmen Wegge haben wir eine eigene Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis. Da geht was!

Heute vor 50 Jahren, am 07.02.1972, wurde der Ortsverein Berg gegründet, damals als Ortsverein Berg – Bachhausen – Höhenrain. 1972 waren die drei Gemeinden noch eigenständig, die Perspektive der Zusammenlegung stand aber auf der kommunalpolitischen
Tagesordnung. Der neue SPD-Ortsverein unterstützte dieses Vorhaben – er nahm die künftige kommunale Gliederung sozusagen vorweg. Der Name „Ortsverein Berg-Bachhausen-Höhenrain“ war damit auch politisches Programm.
Drei der damaligen Gründungsmitglieder sind auch heute noch Mitglieder unseres Ortsvereins: Paul Morsbach, damaliger Gründungsvorsitzender (Bild), Maja von Rosenbladt und Bernhard von Rosenbladt. Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren OV-Mitglied-
schaft und ein großes Dankeschön für fünf Jahrzehnte sozialdemokratisches Engagement in Berg!
Gefeiert wird natürlich auch: am 20. Mai 2022 wird eine ausgiebige Jubiläumsfeier wieder möglich sein. Eine Chronik wird gerade erstellt. Darin wird auch auf die SPD eingegangen, die von 1919 bis 1933 im Gemeindegebiet bestand. Einladung und weiteres zur Geschichte der Berger SPD folgt!

Auch in der Gemeinde Berg wird ab 2022 eine Zweitwohnungssteuer von 20% auf die Jahresnettokaltmiete erhoben. Die Bescheide wurden bereits an die ca. 760 Betroffenen mit allen Erläuterungen verschickt. Oft handelt es sich dabei um erwachsene Kinder, die weggezogen sind und in ihrer neuen Heimat nun den Erstwohnsitz haben, den Zweitwohnsitz bei den Eltern aber nicht abgemeldet haben (was sie im Zuge der Steuererhebung jetzt tun werden). Auch ist damit zu rechnen, dass Leute nun ihren Erstwohnsitz in der Gemeinde anmelden, um der Zweitwohnungssteuer zu entgehen. Auch davon profitiert die Gemeinde. Für jeden Einwohner, der mit seinem Erstwohnsitz in einer Gemeinde gemeldet ist, erhält die Kommune einen Steuerausgleich vom Bund, nimmt also Geld ein. Insgesamt rechnet die Gemeinde Berg daher mit einer zusätzlichen Einnahme, obwohl es auch eine Reihe von Steuerbefreiungen gibt. Durch die Zweitwohnungssteuer beteiligen sich nun auch diejenigen Bürger:innen an den gemeindlichen Infrastrukturmaßnahmen, die ihren Erstwohnsitz nicht in der Gemeinde haben, durch ihren Aufenthalt in Berg die kommunalen Einrichtungen aber nutzen. Die Berger SPD begrüßt die Entscheidung der Verwaltung und des Gemeinderates sehr, kommen doch die Mehreinnahmen allen Einwohnern zu gute. Die Satzung zur Zweitwohnungssteuer ist auf www.gemeinde-berg.de veröffentlicht.

Nicht nur in München oder Berlin – jetzt gehen Corona-Leugner auch im Landkreis Starnberg auf die Straße. Der “Starnberger Dialog”, ein Bündnis zur Stärkung und Verteidigung der Demokratie der Starnberger Zivilgesellschaft sieht das mit Sorge und ruft in der “Starnberger Erklärung” zur Unterschrift auf. Die Gesellschaft muss in der Pandemie zusammenhalten. Helft mit!

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https://www.openpetition.de/petition/online/starnberger-erklaerung-aufruf-fuer-solidaritaet-und-demokratie

Allen Besuchern und Besucherinnen unserer Seiten wünschen wir ein friedliches Fest und ein gutes und erfolgreiches 2022!
Für die SPD geht ein überaus erfolgreiches Jahr zu Ende. Die Menschen setzen große Hoffnungen in die neue Regierungsmannschaft: Die Pandemie muss endlich besiegt, unser Gesundheitssystem neu aufgestellt und die Klimawende jetzt eingeleitet werden. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich müssen sich Schritt für Schritt wieder einem für alle gesellschaftlichen Gruppen verträglichen Zustand annähern. Respekt allen Menschen gegenüber wird sich im Diskurs mit der Bürgerschaft als unabdingbar erweisen, wenn wir zu nachhaltigen Lösungen unserer Probleme kommen wollen.
Im kommenden Jahr wird der Bundespräsident neu gewählt werden. Mit Frank Walter Steinmeier werden wir wieder einen Mann im höchsten Amt haben, der die Gesellschaft befrieden und zusammenhalten kann. Und Carmen Wegge, unsere Bundestagsabgeordnete wird für unseren Landkreis in Berlin Politik machen. So geht das neue Jahr gut an.

Seit einer Woche haben wir einen sozialdemokratischen Bundeskanzler. Olaf Scholz wird gemeinsam mit einem paritätisch besetzen Kabinett die kommenden Herausforderungen angehen. Einfach wird’s nicht!
 
Was wird sich für die Kommunen ändern?
Der Sozialstaat wird weiter ausgebaut: Eine Kindergrundsicherung, das Bürgergeld (Ersatz für Hartz-IV), die Rentengarantie. Nicht endgültig geregelt ist die Finanzierung. Was bleibt an den Kommunen hängen?

Der Koalitionsvertrag bekennt sich zum Ziel von Zukunftsinvestitionen und will dabei auch den hohen kommunalen Investitionsbedarf berücksichtigen. Auch sollen die Gemeinden bei notwendigen Anpassungen für Klimaresilienz unterstützt werden. Gut ist auch, dass sich der Bund zur dauerhaften Mitfinanzierung der Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich bekennt.

Die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen soll ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Schaffung des Amtes eines Staatsministers für gleichwertige Lebensverhältnisse.
Die Altschuldenproblematik der Kommunen soll gemeinsam mit den Ländern nachhaltig gelöst werden. Der DStGB fordert schon lange, den Zugang zu Fördermitteln auch für kleinere Verwaltungseinheiten zu vereinfachen.
Zudem sollen die Verwaltungen weiter digitalisiert werden und die Genehmigungsverfahren für alternative Energieträger vereinfacht und beschleunigt werden.
Im Koalitionsvertrag konnten noch viele wichtige sozialdemokratische Themen gesetzt werden:
Arbeit und Soziales: Das zentrale Vorhaben von Olaf Scholz: Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro. Um den Anschluss in einer sich schnell digitalisierenden und globalen Arbeitswelt nicht zu verpassen, soll selbst bestimmte und Arbeitsmarkt bezogene Weiterbildung gestärkt werden, z.B. durch das Lebenschancen-BAFöG, Bildungs(teil-)zeit oder den Zuschuss zum Arbeitslosengeld bei Weiterbildung.

Die Situation von Kindern wird verbessert. Jedes Kind soll die gleichen Chancen haben. Eine Maßnahme auf dem Weg zur Chancengleichheit soll u.a. die Einführung einer Kindergrundsicherung werden, die sich aus einem einkommensunabhängigen Garantiebetrag und einen vom Elterneinkommen abhängigen, gestaffelten Zusatzbetrag zusammensetzt. 
Für Menschen mit Behinderung soll der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtert werden. Die Ausgleichsabgaben werden erhöht. Die Beratungsangebote für Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden ausgebaut und die Antragsverfahren für Fördergelder vereinfacht.

Energiewende:15 Mio E-Autos und 80% grüner Strom bis 2030, hierfür sollen 2% der Landesflächen für Windkraft ausgewiesen werden. Die in Bayern noch geltende 10H-Regel wird damit obsolet werden. Darüber hinaus soll bis 2030 ein Ausstieg aus der Kohle angestrebt werden. Für die E-Mobilität wird der rasche und flächendeckende Aufbau einer Schnelllade-Infrastruktur für E-Autos von entscheidender Bedeutung sein. 
Umwelt- und Naturschutz Mitverhandelt wurde dieses Paket vom Vorsitzenden der BayernSPD Florian von Brunn, der seine politische „Jugend“ bei uns in Berg als OV-Mitglied und auch Vorsitzender verbracht hat. Die Artenvielfalt wird im Koalitionsvertrag als Menschheitsaufgabe und ethische Verpflichtung bezeichnet. 30% Schutzgebiete sollen erreicht werden. Im Bereich des Tierschutzes soll bereits ab 2022 eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung eingeführt werden. Nutztierhaltung muss endlich artgerecht werden. 
Verteidigungspolitik: Ein in der SPD sehr umstrittenes Thema ist der Einsatz bewaffneter Drohnen. Die Koalitionsparteien sehen vor, dass bewaffnete Drohnen zum Schutz der Soldatinnen und Soldaten im Ausland eingesetzt werden können. In der SPD kam im Oktober eine Projektgruppe zur Empfehlung, dass die Bewaffnung unter strikten Vorgaben “in Erwägung” gezogen werden könne. Dazu zähle etwa, dass die Bediener im Einsatzgebiet stationiert seien. Diese Empfehlung hat nun Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden. Entscheiden wird letztlich der Bundestag. 
Außenpolitik Drei Frauen bestimmen die internationale Politik. Durch Annalena Baerbock bekommt sie einen neuen Schwerpunkt, den globalen Klimaschutz. Grundsätzliches wird – wie bereits bei Merkel – im Kanzleramt verantwortet.
Christine Lamprecht als Verteidigungsministerin und Svenja Schulze als Chefin im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben bereits in der vergangenen Legislatur in ihren Ressorts gute Arbeit abgeliefert.
Gegen Rechtsextremismus: Die Koalitionsparteien bezeichnen Rechtsextremismus als die größte Bedrohung unserer Demokratie. Ein umfassender Maßnahmenkatalog und die Weiterentwicklung des bestehenden Nationalen Aktionsplans sind vorgesehen. Die künftige Innenministerin Nancy Faeser machte bereits bei ihrer ersten Pressekonferenz deutlich, dass ihr der Kampf gegen Rechtsextremismus ein „besonderes Anliegen“ sein wird. Die Ereignisse auf den Straßen in den vergangenen Tagen lassen keinen Zweifel an dieser dringenden Aufgabe.
Gesundheit Mit Karl Lauterbach hat die Pandemie ihren Angstgegner bekommen – und wir einen Hoffnungsträger.

Viel Erfolg und Glück auf der neuen Regierung!