Heute wurde in ganz Deutschland gelesen, in Berlin auf dem Opernplatz, in München auf dem Königsplatz und in vielen anderen Städten. Heute vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, brannten in Deutschland die Bücher. Vom Deutschen Studentenbund initiiert, wurden die Werke bedeutender Schriftsteller verbrannt. Der Berger Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen Bücher nicht auf dem Index der Nazis standen, fühlte sich von den NS-Schergen missverstanden und wollte in einer Reihe mit den Geächteten stehen. “Verbrennt micht!” so lautete sein Aufruf in der Münchner Zeitung, auch Oskar Maria Graf musste seine Heimat verlassen.

Maja von Rosenbladt las heute im Wohnzentrum Etztal vor  interessierten Senioren Pole Poppenspäler von Theodor Storm. Und vorher erinnerten wir  an den 10. Mai 1933. Einige der Zuhörerinnen haben diesen Tag als Kinder oder Jugendliche noch erlebt.

Die SPD-Landtagsfraktion hat drei Organisationen mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis 2013 ausgezeichnet: Die ” Weiße-Rose-Stiftung”, das” Bündnis für Toleranz in Bayern” und den Verein “Gegen Vergessen-für Demokratie”. Alle drei  haben sich zum einen durch die intensive Dokumentation und Aufarbeitung des NS-Terrors und Aufklärung gerade auch für Jugendliche, zum andern durch bürgerschaftliches Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen große Verdienste erworben.  Neben verdienten Persönlichkeiten wie Max Mannheimer, Charlotte Knobloch, Vertreter der Kirchen und vieler gesellschaflicher Gruppen, waren die Berger SPD-Frauen Erika Laurent, Iris v. Frenkell-Machnik und die Bezirkstagskandidatin Eilsabeth Fuchsenberger eingeladen. (Bei der Gelegenheit testete Iris die Rollstuhltauglichkeit des Maximilianeums.) Der Tag der Preisverleihung am 29. April war bewusst gewählt, Weiterlesen

Wer gerne die Gelegenheit zu einer exklusiven Schifffahrt auf dem Starnberger See mit dem SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude und Tim Weidner, dem Landtagskandidaten der Starnberger Kreis SPD, hätte, darf sich freuen:
Am Samstag, den 8. Juni 2013, organisiert die SPD eine Rundfahrt auf dem Flaggschiff der Starnberger See-Flotte, dem Galerie-Katamaran MS STARNBERG.
Für den musikalischen Rahmen gehen die Chiemsee Dixies mit an Bord.

Weiterlesen auf www.spd-kreis-starnberg.de.
Anmelden unter www.schifffahrt.tim-weidner.de

Sonntag, 07. April 2013 | Kategorie Sissi Fuchsenberger | 0 Kommentare

“Gesellschaft in Angst – Zwischen Sicherheitswahn und Freiheit” bearbeiten

Freitag, 05. April 2013 | Kategorie KulturForum Starnberg | 0 Kommentare

Kulturforum der Sozialdemokratie im Landkreis Starnberg e.V. - www.kulturforumstarnberg.de
Kulturforum der Sozialdemokratie im Landkreis Starnberg e.V. – www.kulturforumstarnberg.de

Bücherjolle und KulturForum Starnberg laden ein: Johano Strasser liest aus seinem neuesten Buch „GESELLSCHAFT IN ANGST – Zwischen Sicherheitswahn und Freiheit“. Moderation: Sabine Zaplin

Die Globalisierung, internationale Arbeitsabkommen und Währungsunionen – all dies sollte uns eigentlich enger zusammenführen. Doch die Dynamik des globalisierten Kapitalismus fordert ihren Tribut: Viele Menschen werden entwurzelt und damit radikal vereinzelt. Sie fühlen sich schutzlos, die Sinnhaftigkeit gemeinschaftlicher Strukturen geht verloren, genauso wie die Chance der Planbarkeit des eigenen Lebens. Hinausgestoßen in eine Konfrontation mit Risiken und Unwägbarkeiten, die allenfalls Heroen bewältigen könnten, grassiert bei immer mehr Menschen eine wachsende Angst, ein tief im Gemüt nistendes Gefühl der Verunsicherung, das – wenn es von den Medien noch geschürt wird – leicht zu hysterischem Verhalten führen kann. Womöglich auch zu Exzessen der Gewalt. Um dieser Angst beizukommen, müssen wir die Probleme an ihren Wurzeln packen. Denn das eigentliche Problem ist nicht die Angst selbst, sondern das, was Angst macht.

Mittwoch, den 17. April 2013, 19:30 Uhr
Bücherjolle Starnberg, Kirchplatz 3,
Tel. 08151-12828

Eintritt € 8,–, Mitglieder € 5,– (Schüler frei)
Platzreservierung entweder telefonisch unter 08151/12828 oder www.buecherjolle.de

Öffnungszeiten für das Volksbegehren  Rathaus Berg: 17.01.13 bis 30.01.13
 
Mo-Do     8:00-12:00 und  13:00-18:00
Freitag     8:00-12:00
Do 24.1.  13:00-20:00
Sa 26.1.  10:00-12:00

Bayern ist neben Niedersachsen das einzige Bundesland, in dem noch Studiengebühren erhoben werden. Ein breites Bündnis von SPD, den Grünen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Lehrer- Eltern-und Hochschulverbänden und Organisationen der kirchlichen Jugendarbeit  wollen diese Studiengebühren abschaffen und haben sich auf Initiative der Freien Wähler zusammengeschlossen.  Von 17. bis zum 30. Januar 2013 kann man sich im Rathaus in Berg in Unterschriftenlisten eintragen. Wenn sich 10% der bayerischen Wahlberechtigten (ca. 940 000)  in die Unterschriftenlisten eintragen,  dann  gilt das Volksbegehren als angenommen, und der Landtag muss sich erneut mit dem Thema befassen. Das Innenministerium hat versucht, das Volksbegehren zu verhindern, wurde aber von einem Richterspruch des Bayr. Verfassungsgerichtshof  zurückgepfiffen. Hält die CSU/FDP Koalition auch dann an Studiengebühren fest, kommt es zum Volksentscheid. Nach Umfragen des BR ist die Mehrheit der Bevölkerung in Bayern gegen Studiengebühren (ca. 75%)

Die Angst, die früher oft zu hören war, wir hätten eine “Akademikerschwemme” , wurde längst von der Wirklichkeit eingeholt: wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig gut ausgebildete Leute. Auch dem Argument, Privatunis- und Schulen kosten ja auch Geld,ebenso die Meisterausbildung, kann entgegengehalten werden, dass die meisten Studierenden staatliche Einrichtungen besuchen und diese müssen für alle offenstehen, die die Voraussetzungen für ein Studium erfüllen. Ein Studium darf dann nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern, das ist eine der Lücken in der Bildungsgerechtigkeit, die jetzt geschlossen werden muss. Die Meisterausbildung ist die nächste! (auch dafür gibt es bereits Ideen)
Deshalb: Eltern, Großeltern, Schüler/innen und Student/innen, helfen Sie mit, ein gerechteres Bildungssstem zu schaffen (Studiengebühren sind nur eine Baustelle, aber eine wesentliche!) und tragen Sie sich  in die Unterschriftenlisten ein!

 

Gegründet 1972 von 8 Sozialdemokraten aus Berg, die Willy Brandts „mehr Demokratie wagen“ sofort in der Gemeinde Berg umgesetzt haben.

Lange bevor es die Grünen überhaupt gab, haben die Gemeinderätinnen Erika Laurent und Iris von Frenckell-Machnik, Karl Brunnhuber und Sepp Hingerl (auch Maja v. Rosenbladt als Vorsitzende des BUND/Berg hat wesentlich mitgeholfen) mit ihrer Aktion „Roter Punkt“ auf die Umweltsünden im Gemeindegebiet und im Landkreis hingewiesen und die Bevölkerung für Umweltfragen sensibilisiert. Durch monatliche Handzettel („Aktion Roter Punkt“) wurde allen Bergern nachhaltiges Verhalten in den Bereichen Haushalt, Bauen und Verkehr nahegebrachte. Heute so selbstverständliche Dinge wie Tempo 30 in Wohngebieten oder Sondermüll-Sammelstellen hat die Gemeinde Berg der SPD zu verdanken. Dafür konnte unsere langjährigen Gemeinderätin  Erika Laurent auch 1984 den Wilhelm-Dröscher-Preis  aus der Hand von Willy Brandt entgegen nehmen.

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Unter dem Motto “Die Roten treffen ins Schwarze”  laden wir alle sportbegeisterten Bürger/innen ein, am Turnier teilzunehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitmachen kann jede(r), der diese schöne und gesunde Sportart unter der sachkundigen Anleitung des Trainers vom MTV Berg einmal ausprobieren möchte.

Eingeladen sind auch der Bürgermeister von Berg, Ruppert Monn und seine Herausforderin Elke Link. Sie werden  Gelegenheit haben, sich auch auf diesem Feld zu messen. (Außerplanmäßige BM-Wahl in Berg: 23.9.12)

2017 läuft in der Gemeide Berg der Vertrag mit E.o.n aus und dann?

Energie in Bürgerhand!

Die Berger SPD diskutiert mit Bürger/innen und Politiker/innen:

Mittwoch, 18. April 2012,  20:00
Gasthof Altwirt, Berg/Höhenrain
Wolfratshauserstr. 7

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Vor einem Jahr ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima und seitdem hat sich die Energie-Welt verändert: Die Kanzlerin machte in Sachen Energiepolitik eine Kehrtwende.

Ein Jahr später, am Sonntag, den 11.03.2012 um 14:47 in 82335 Berg/Aufkirchen (Ortsmitte) wollen wir der Opfer gedenken und Bilanz ziehen.
Wie weit sind wir in einem Jahr mit der Energiewende gekommen?
in Berg-im Landkreis-in Bayern-in der BRD-global?

Der Berger Schriftsteller Oskar Maria Graf (1894-1967) gilt als genauer und kritischer Beobachter seiner Zeit. Die wenigen Monate der Münchner Räterepublik bringt er uns näher in “Wir sind Gefangene” 1928 und “Leben meiner Mutter” (1946)