,

Gedenken an die Toten – Auftrag für die Lebenden

Vor 71 Jahren – Ende April 1945 – bewegte sich ein Zug von Häftlingen vom KZ Dachau über das Würmtal nach Starnberg und  weiter über Kempfenhausen, Berg  und Aufkirchen nach Wolfratshausen.  Am Mahnmal vor dem Landratsamt in Starnberg wurde gestern an sie erinnert. Johano Strasser aus Berg, Publizist, Schriftsteller und Weiterlesen

,

„Dabei geblieben!“

„Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz – wer es mit 40 immer noch ist, hat keinen Verstand!“ Dieses Winston Churchill zugeschriebene Zitat beschreibt den visionären Zustand der Jugend und die Ernüchterung der Etablierten. Die Schriftstellerin Rehzi Malzahn, als Theresa Bullmann in Berg Weiterlesen

, , ,

Geschafft!

Am Ende des Jahres 2015 sind alle vier  Windenergieanlagen der „Bürgerwind Berg GmbH & C0.KG“ am Netz und speisen partiell ein: bis jetzt mehr als 457.000 kWh. (Die Vergütung von 8,9 ct/ kWh für die kommenden 20 Jahre konnte so gerade noch rechtzeitig gesichert werden.) Dem Ziel des Landkreises, bis 2035 die im Landkreis genutzte Energie CO2-frei zu erzeugen, sind wir einen großen Schritt näher gekommen. Der Berger Gemeinderat hat Standfestigkeit und Rückgrat bewiesen, den einmal eingeschlagenen Weg zum Wohle der Umwelt und der Menschen trotz vieler Anfeindungen konsequent zu Ende zu gehen. Unser nächstes Ziel: Die Mobilitätswende! Mit der Ausweitung des ÖPNV im Landkreis ist ein erster Schritt getan –  mit der Förderung der E- Mobilität geht es weiter.
Allen Gemeindebürger/innen ein gesundes, erfolgreiches und (wind)-ertragreiches 2016!

,

Gemeinde Berg für den Energiepreis vorgeschlagen

Jährlich wird im Landkreis Starnberg der Energiepreis vergeben. Dabei sollen Personen/Körperschaften bedacht werden, die sich um die Energiewende besonders verdient gemacht  und deren Projekte Vorbildcharakter haben. Die Gemeinde Berg wird mit ihren vier Windenergieanlagen, die im Spätherbst einspeisen werden, und womit jährlich ca. 13.000 t CO2 vermieden werden,  die  Energiewende im Landkreis ein großes Stück voranbringen.

, ,

Neues aus dem Gemeinderat – Fracking in Berg nicht mehr möglich

Das Gremium hat heute einstimmig dem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt, Fracking und Probebohrungen im Zusammenhang mit Fracking nicht zuzulassen.Antrag Fracking Berg Vs2
Das britische Energie-Unternehmen Terrain Energy hat sich bereits die Erlaubnis gesichert, südlich von München, auch im Landkreis Starnberg, nach Kohlenwasserstoffen, also Erdgas und Erdöl, zu suchen.
Im Jahr 2005 beschloss der Starnberger Kreistag, das Ziel einer CO2-freien Energieversorgung des Landkreises bis 2035 zu unterstützen. Unter diesem Aspekt wäre es kontraproduktiv, Aktivitäten zur Aufsuchung und Förderung fossiler Energievorräte zu ermöglichen.
Die Gemeinde Berg, die sich mit der Errichtung der Windenergieanlagen bewusst für einen nachhaltigen Weg der Energieerzeugung entschieden hat, positioniert sich mit der Annahme des SPD-Antrags  im Sinne der Energiewende.

, ,

120 %ige Ausweitung des bisherigen ÖPNV-Angebotes für Berg!

Der Umweltausschuss des Landkreises hat heute grünes Licht gegeben für eine deutliche Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) u.a. für die Gemeinde Berg. Weiterlesen

,

11.03.11 14:47

An diesem Tag, um diese Ortszeit kam es zur Katastrophe von Fukushima – und Deutschland stieg aus der Atomkraft aus. Die Energiewende allerdings setzte schon früher ein, im Landkreis Starnberg 2005. Vor fünf Jahren trieben die Berger ihre Energiewende voran und projektierten vier Windräder, die im Dezember diesen Jahres einspeisen werden. Heute berichtet die SZ, dass die noch anhängigen Normenkontrollklagen  einer Nachbargemeinde und von drei Privatleuten verworfen wurden, eine Revision wurde abgelehnt. Dem Bau der vier Windenergieanlagen steht nun nichts mehr im Wege, die Investitionen der Gemeinde, vieler Berger und Landkreisbürger in die Berger Bürgerwind GmbH und Co. KG ermöglichen den Betrieb. Eine alte Forderung der Berger SPD: „Energie in Bürgerhand“ ist dabei, umgesetzt zu werden.

Politischer Aschermittwoch in Leutstetten mit Nepo Fitz

Traditionsgemäß lädt die SPD Starnberg auch heuer wieder zum politischen Aschermittwoch ein:

am Mittwoch, 18. Februar 2015, um 18.30 Uhr im Theater der Schlossgaststätte Leutstetten. Den kulturellen Teil übernimmt in diesem Jahr de bekannte Kabarettist und Künstler

Nepo Fitz.

Mit einem Auszug aus seinem Programm „Brunftzeit“. Nepo fitz ist endlich Mann geworden und endlich – so glaubt er – bereit für den bayerischen 10-Punkte-Lebensplan: Schule, Abschluss, Studium, Beruf, Karriere, Heirat, Haus, Hund, Kind, Tod.
Weiterlesen auf www.spd-kreis-starnberg.de

,

Situation der Flüchtlinge – global und lokal

Vor  ca 50  Zuhörern berichteten Flüchtlingshelfer über ihre Arbeit: Hans Haslberger (Mitte) aus Gauting, der im Verein Orienthelfer e.V. von seiner Arbeit vor Ort in Syrien und im Libanon erzählte, Franziska Sperr (rechts), die beim PEN-Deutschland das Programm „Writers in Exile“ betreut, und Beate Schnorfeil und Elli Unverdross,  die in Wörthsee seit einem Jahr 20 Asylbewerbern aus Nigeria helfen, in der neuen Heimat zurecht zu kommen. Und das ist nicht immer ganz einfach: Weiterlesen

,

Kundgebung am Montag, den 26. Januar 2015, 18.00 Uhr in Starnberg

Für Toleranz, Freiheit und Solidarität! Für Vielfalt, Frieden und Verständigung!

Gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit, Hass und Gewalt!

STARNBERG setzt ein Zeichen für eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft. Angesichts der Anschläge in Frankreich bekennen wir uns zu Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit.

In Starnberg ist kein Platz für Intoleranz und antimuslimische Hetze. Wer zum Schutz des Abendlandes vor einer angeblichen Islamisierung auf die Straße geht, schürt Ressentiments und Hass und skandiert gegen die Menschenwürde und das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Hass gegen Flüchtlinge, Pauschalurteile und antimuslimische oder antisemitische Parolen sind gefährlich, weil sie zu Gewalt führen können. Das Recht für Asyl darf nicht ausgehöhlt werden.

Deshalb haben wir uns zu einem Bündnis zusammen gefunden und wollen mit unserer Kundgebung ein sichtbares Zeichen für ein buntes und tolerantes STARNBERG setzen.

Kommen Sie bitte alle am 26. Januar um 18.00 Uhr zur Friedenskirche in Starnberg (Kaiser-Wilhelm-Straße 18)! Weiterlesen